Der Supervisions-Teamtag: ein Tag, der etwas verändert.
Was ist ein Supervisions-Teamtag?
Ein Supervisions-Teamtag ist ein ganztägiges Supervisionsformat für ein Team, in dem systemische Reflexion, Fallarbeit und Teamdynamik-Analyse in einem kompakten Rahmen zusammenkommen – als einmaliger Impuls oder als regelmäßiges Jahresformat. Im Unterschied zur laufenden Teamsupervision, die in einzelnen Sitzungen über Monate verläuft, bündelt der Teamtag intensive Arbeit in einem einzigen Tag. Das hat Vorteile: Die Unterbrechung des Alltags erzeugt Konzentration und Bereitschaft zur Reflexion, die in normalen Diensttagen kaum entsteht. Ein Tag heraus aus dem Betrieb – das ist nicht Luxus, sondern Investition in die Handlungsfähigkeit des Teams.
Für welche Teams ist ein Teamtag sinnvoll?
Ein Supervisions-Teamtag ist sinnvoll für Teams in helfenden und sozialen Berufen, die regelmäßig unter hoher emotionaler Belastung arbeiten – Pflegeteams, Sozialarbeitsteams, Arztpraxen, Abteilungen in Kliniken oder Beratungsstellen. Aber auch für Führungsteams in Unternehmen, die nach einer Veränderungsphase – Fusion, Umstrukturierung, Krise – einen gemeinsamen Neuanfang brauchen. Der Teamtag funktioniert besonders gut, wenn das Team bereits eine gewisse Vertrautheit miteinander hat und bereit ist, offen über die eigene Arbeit und die Teamdynamik zu sprechen. Für Teams mit sehr hoher interner Spannung empfehle ich, zuerst mit vorbereitenden Einzelgesprächen zu beginnen.
Wie bereitet man einen Supervisions-Teamtag vor?
Die Vorbereitung eines Supervisions-Teamtags beginnt mit einem Briefing-Gespräch zwischen Johannes Faupel und der Führungskraft oder dem Auftraggeber – dann wird ein Fokusthema definiert, der Rahmen strukturiert und ein geeigneter Ort festgelegt. Das Briefing-Gespräch ist kostenfrei und dauert 30 bis 45 Minuten. Es klärt: Was ist der Anlass? Was soll am Ende des Tages anders sein? Welche Themen sollen bearbeitet werden – und welche nicht? Was weiß der Supervisor über das Team, was er wissen sollte? Der Ort des Teamtags sollte außerhalb des normalen Arbeitsumfelds liegen – ein Seminarhaus, ein Hotel oder ein Tagungsraum. Das physische Heraustreten aus dem Alltag verstärkt den Reflexionseffekt erheblich.
| Wenn | Dann |
|---|---|
| Das Team nach einer intensiven Arbeitsphase entlastet werden soll | Bietet der Teamtag einen strukturierten Rahmen für gemeinsame Reflexion und Erholung |
| Wiederkehrende Spannungen im Team keine Lösung finden | Schafft der Teamtag den Rahmen, Muster sichtbar zu machen und anzusprechen |
| Jährliche Supervision als Standard gesetzt werden soll | Ist der Teamtag das geeignete Format für institutionalisierte Reflexion |
| Neue Teammitglieder integriert werden sollen | Hilft der Teamtag, gemeinsame Werte und Arbeitsweisen zu klären |
| Das Team über den richtigen Rahmen unsicher ist | Klären wir das gemeinsam – das Erstgespräch ist kostenfrei: 069 4800 8888 |